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Der Arbeitsmarkt in den USA verbessert sich zunehmend

Drucken 06.03.2011, 13:53 Uhr, Börse und Aktien
Nach dem Q2 Programm der Fed schaute die ganze Welt mit großer Besorgnis auf die US-Wirtschaft. Einige machten sich sogar Sorgen, das danach ein erneutes Programm zum Kauf von Staatsanleihen aufgelegt werde könne, wenn die Wirtschaft weiterhin schwach bleibt. Sorgen, weil immer mehr Geld in den Kreislauf pumpen, keine dauerhafte Lösung sein kann. Mit Beginn dem Jahr 2011 wurde jedoch klar, dass es kein weiteres Anleihenkauf-Programm geben wird. Die Beschäftigungszahlen nehmen langsam wieder zu und die Arbeitslosenquote sinkt. Bei der letzten Bekanntgabe der Arbeitsdaten am Freitag, sank die Arbeitslosenquote von 9,0% auf 8,9%, der Markt erwarte 9,0%. Die Beschäftigung stieg wie erwartet um 192 Tsd. Stellen. Diese Daten zeigen, dass es aufwärts geht, wenn auch sehr vorsichtig. Wichtig ist jedoch, dass das jetzige Anleihenprogramm Mitte des Jahres auslaufen wird und es danach keinen Bedarf mehr gibt, noch einmal die Gelddruckpresse anzuwerfen. Langfristig sind dies aktuell also positive Nachrichten für den US-Dollar. Aktuell kann sich dieser Trend noch nicht in den Kursen widerspiegeln, da der Euro aufgrund der möglichen Zinsanhebung im April klar vorne liegt. Mittelfristig könnte der US-Dollar jedoch wieder zu einer Stärke zurück finden. Die Lage am Arbeitsmarkt verbessert sich zunehmend und das lässt auch das so wichtige Verbrauchervertrauen aufhellen. Die Wirtschaft der USA ist besonders stark von der Binnennachfrage abhängig. Das einzige, was im Moment noch fehlt ist ein Inflationsdruck, der die Fed dazu bewegen würde die Zinsen wieder auf ein normales Maß zurück zu bringen. Für das Jahr 2011 wird in den USA keine Zinsanhebung erwartet, dies sollte sich jedoch ab 2012 ändern. Spätestens dann wird auch die Stärke des US-Dollars wieder präsent sein.
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Autor / Kontakt:
SK Research International
Herr Steffen Kappesser
Engelstadt
URL: http://www.forex-traden.info

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